Empfehlung: Winterlicht – eine Sonnenwend-Geschichte

Winterlicht (c) woods of voices

Nachdem Herbststurm – eine Samhain-Geschichte bereits hochgradig überzeugen konnte, folgt nun der zweite Band der Jahresrad-Novellen (Anzeige) von Sabine Osman.

Wir erinnern uns: Die junge Grafentochter Adyra floh aus ihrer Heimat, da sie dort als Hexe gejagt und verurteilt wurde. Zuflucht fand sie in dem beschaulichen Örtchen Tiefwald.
Dort sind Hexen und Magie nicht nur Teil der Gemeinschaft – sie werden sogar verehrt.

In Winterlicht – eine Sonnenwend-Geschichte (Anzeige) (2017) hat Adyra in Tiefwald ein neues Zuhause und Freunde gefunden. Alles scheint nahezu perfekt, als sie das Erbe als örtliche Hexe und Beschützerin der Bewohner antritt. Zwar ist sie sich ihrer magischen Fähigkeiten noch nicht ganz sicher, stürzt sich aber voller Tatendrang in ihre Ausbildung.
Außerdem befindet sich der ganze Ort mitten in den Vorbereitungen für das Fest der Wintersonnenwende (Julfest) und den Beginn der Rauhnächte.
Als sich eines Tages ein überaus ansehnlicher Kurier im Gasthaus einquartiert, der wegen eines schweren Schneesturms nicht weiterreisen kann, erregt er besondere Aufmerksamkeit. Doch ist dieser Fremde wirklich nur ein Kurier? Irgendetwas stimmt jedenfalls nicht.

Im Verlauf vernimmt Adyra den Ruf der Hollerfrau (Frau Holle) zur Wilden Jagd. Für sie stellt sich nun die Frage: Bist du Jäger oder Beute?

Fazit

Winterlicht ist mit etwa 85 Seiten (je nach Format) etwas länger als die vorherige Novelle Herbststurm, jedoch nicht minder spannend und ebenso kurzweilig. Obendrein erfährt man mehr zu mystischen Sagengestalten und Erzählungen, wie der Hollerfrau und der Wilden Jagd.
Eine weitere fantastische Geschichte von Sabine Osman, die mich schlichtweg in ihren Bann gezogen hat.

Bewertung:

Bewertung 5 von 5 (c) woods of voices

 

 

Ihr wollt genauer wissen, was es mit der Wintersonnenwende, den Rauhnächten und ihren Geheimnissen auf sich hat?
Unser Special kann euch sicher weiterhelfen.

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